Rechne pro Mitarbeiter automatisch aus, welcher Umsatz nötig ist, damit sich die Stelle trägt – und sieh auf einen Blick, wo Dein Labor wirtschaftlich steht.
Diese App ist Deine Excel-artige Wirtschaftlichkeitstabelle fürs Dentallabor – nur ohne Excel. Sie rechnet pro Mitarbeiter den nötigen SOLL-Umsatz aus und stellt ihm den tatsächlich erzielten IST-Umsatz gegenüber. So siehst Du, wo Dein Labor steht – pro Person, pro Jahr und über mehrere Jahre hinweg.
Ganz oben siehst Du die Kopfzeile mit dem Titel und dem Hinweis, dass alle Eingaben lokal in Deinem Browser bleiben. Darunter liegen vier Reiter: Dashboard, Mitarbeiter & Umsatzziel, Jahres-Vergleich und Einstellungen.
Beginne im Reiter Einstellungen, denn diese Werte gelten für alle Jahre und alle Mitarbeiter. Unter Kostensätze findest Du vier Felder:
Wähle oben das Jahr. Jede Zeile ist ein Mitarbeiter.
Mit + Mitarbeiter hinzufügen legst Du eine neue Zeile an, mit dem ✕ am Zeilenende löschst Du eine (mit Sicherheitsabfrage). Ganz unten steht die Zeile SUMME / DURCHSCHNITT.
Der Faktor bestimmt, wie viel Umsatz über die reinen Vollkosten hinaus erwirtschaftet werden soll. Orientierung aus der App:
| Rolle | Faktor |
|---|---|
| Chef/Inhaber (hoch produktiv) | 1,0 – 1,2 |
| Laborleitung/Meister | 1,2 – 1,4 |
| Produktive Vollkräfte | 1,4 – 1,6 |
| Azubis (deckungsbeitragsschwach) | 2,0 – 3,0 |
Im Reiter Dashboard wählst Du das Jahr und liest die Live-Kennzahlen als Kacheln:
Der Reiter Jahres-Vergleich zieht automatisch die Summen aller Jahre und zeigt die Entwicklung je Kennzahl – inklusive Veränderung von Jahr zu Jahr und Gesamtveränderung.
Stimmen die Grundeinstellungen, sind alle Folgewerte realistisch.
Stimmen AG-Anteil und Gemeinkostenzuschlag, sind alle Folgewerte realistisch. Im Dentallabor liegt der Zuschlag erfahrungsgemäß bei 70–100 %.
Wer in der Gipsküche steht, hat einen anderen Faktor als die Keramikerin. Setz ihn pro Person bewusst – zu niedrig schönt, zu hoch lässt gute Leute rot erscheinen.
Ändern sich Tarif, AG-Anteil oder Wochenstunden, passt Du das in den Einstellungen an – alle Jahre rechnen dann neu.
Für einen sauberen Jahres-Vergleich die Quote über alle Jahre gleich lassen, sonst verschiebt sich rückwirkend der SOLL-Umsatz.
Sie bedeutet nicht automatisch „schlechter Mitarbeiter“ – häufig ist es der Faktor, das Aufgabengebiet oder fehlende Auftragsmenge.
Arbeitsbereich, Besonderheit, Eintritt und Urlaub dienen der Übersicht und fließen nicht in die Rechnung ein.
App öffnen, Einstellungen prüfen, Mitarbeiter eintragen – und Du siehst sofort, wo Dein Labor wirtschaftlich steht.
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